Aufforderung zum Tanz
- FIRST über Solotänzer Mihail Sosnovschi

Mihail Sosnovschi, Solotänzer des Wiener Staatsballetts, zieht mit furiosen Darbietungen das Publikum in seinen Bann. FIRST bat den Künstler zum in Worte gegossenen Pas de deux.
"Nichts ist dem Menschen so unentbehrlich wie der Tanz!", meinte einst Jean-Baptiste Molière. Ob diese Aussage nun auf wirklich jeden zutrifft, sei dahingestellt. Für Mihail Sosnovschi jedenfalls ist der Tanz ebenso essenziell wie das täglich Wasser und Brot, mehr noch, er ist sein Quell der (Lebens-) Energie. Bereits im zarten Alter von drei Jahren bestimmte Tanzen das Dasein des in Moldawien geborenen Künstlers, der mit jugendlichen 13 dank eines Stipendiums zum Ballettstudium nach Österreich kam und mittlerweile einer der gefeierten Stars des Wiener Staatsballetts ist.
Seine mit virtuosem Aplomb ausgeführten Sprünge und Drehungen faszinieren Alt und Jung ebenso wie seine vielschichtigen Charakterstudien, mit denen er die von ihm verkörperten Figuren beseelt. Derzeit ist das Probenpensum des 28-Jährigen enorm, stehen ihm doch innerhalb der nächsten Wochen gleich zwei Premieren ins Haus. Sowohl in "Meisterwerke des 20. Jahrhunderts", ab 12. Februar an der Wiener Staatsoper, als auch in Claude Debussys "Nachmittag eines Fauns" im Rahmen des Tanzabends Carmina Burana, Premiere am 2. März in der Volksoper Wien, wird der Publikumsliebling in zentralen Rollen zu sehen sein. FIRST bat den Ballettstar zum Gespräch und durfte einen Blick hinter die Kulissen des Tanzbusiness werfen.
LESEN Sie das Interview in FIRST 02/12.










