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Danielle Spera auf gänzlich neuen Wegen: Wie es bei ihr nun nach der ZIB weiter geht

  • FIRST-Interview über Pläne, Judentum und Familie
  • "Wenn ich gefragt werde, dann schweige ich nicht"

Die 52-Jährige stellt sich einer neuen Herausforderung: Als Direktorin führt sie das Jüdische Museum der Stadt Wien in die Zukunft. FIRST traf sie exklusiv in ihrer neuen Wirkungsstätte.

Ihr Alltag ist ruhiger, Entscheidungen werden nicht mehr unter Hochdruck getroffen. Danielle Speras Leben prägt nun ein völlig anderer Zeithorizont: weg vom tagesaktuellen Nachrichtengeschehen, das sie 22 Jahre lang als Gesicht der "Zeit im Bild 1" mitgestaltete, hin zur fast zeitlosen Nachhaltigkeit im Ausstellungsbereich.

Seit 1. Juli fungiert die 52-Jährige als Direktorin des Jüdischen Museums der Stadt Wien. Eine Veränderung, der die promovierte Publizistin mit einem lachenden und einem weinenden Auge begegnete: "Ich war mit Leib und Seele Journalistin, allerdings hat mich das Jüdische Museum seit langem fasziniert. Ich bin sehr glücklich, dass ich nun die Möglichkeit habe, dort zu gestalten."

Spera hat sich viel vorgenommen. Mit Elan und ihrer disziplinierten Art will die dreifache Mutter das Haus bekannter machen und in einer Daueraustellung Außenstehenden das jüdische Leben in all seinen Facetten vorstellen. Ihr Ziel ist es, Vorurteilen entgegenzuwirken. "Es ist wichtig, aufeinander zuzugehen. Eine andere Kultur sollte man als Bereicherung und nicht als Gefahr sehen."

Welche Ideen sie in ihrer Funktion umsetzen wird, wie sich ihr Alltag verändert hat und warum Kindererziehung harte Arbeit ist, erzählt Danielle Spera im ausführlichen FIRST-Interview.

LESEN Sie das gesamte Interview in FIRST 10/07!

8.7.2010 15:45
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