Der King of Rock(-Fashion) im FIRST-Talk: Philipp Plein über Totenkopf & starke Frauen
- Wie der Designer auf sein Markenzeichen kam
- Wie Plein von Jura in die Modebranche wechselte

Vom Hoffnungsträger zum Shootingstar. Philipp Plein, ganz nebenbei äußerst gut aussehend, hat mit seinen 32 Jahren das erreicht, wovon viele andere nur träumen können. Das Mode-Imperium des deutschen Power-Designers mit Rock-Attitude boomt. Mitte Februar hat er einen Store in der Wiener City eröffnet. Im FIRST-Talk erzählt Plein über seine Karriere, Passionen und starke Frauen.
Sie haben Ihr Jusstudium abgebrochen und wurden Modedesigner. Wie kam das?
Ich hab mich schon immer für Kunst interessiert und wollte etwas Kreatives machen. Nur, malen kann ich nicht so gut, also habe ich begonnen, Möbel für mich zu entwerfen.
Wie kommt man vom Möbeldesign zum bissigen Modebusiness?
Das Möbelgeschäft ist eigentlich ein sehr konservatives und geradliniges, das mir noch immer sehr viel Freude bereitet. Auch weil Möbel zeitlos sind. Mode hingegen ist sehr schnelllebig Trends existieren eigentlich gar nicht mehr, weil wir Teil der Globalisierung sind. Es kommen so viele Trends und Stilrichtungen von überall her. Zwar wird das eine mehr gehypt als das andere, aber es ist nicht mehr so wie früher, dass alle in eine Richtung gehen.
Eine Konstante in Ihren Kollektionen ist der Totenkopf
Es gibt drei Merkmale. Der Totenkopf gehört natürlich dazu, denn der war auf der ersten Jacke, die es von Philipp Plein gab.
Woher kam die Idee?
Ich fand ihn einfach cool, und er ist ein zeitloses Symbol. Es ist rockig und kann auch Leben bedeuten. Stellen Sie sich eine 50-jährige Frau vor, top-gestylt und mit einem Totenkopf-Halstuch. Der Totenkopf macht sie cool und wirkt wie eine Verjüngungskur. Es ist ein Statement zum Rock n Roll. Ein weiteres Merkmal ist der Philipp-Plein-Schriftzug, und ab und zu gibt es Produkte mit Swarovski-Steinen. Der Bling-Bling-Glitzer ist ein Phänomen für sich. Ich persönlich habe nicht dieses Bling-Bling-Faible, aber ich kann mich dafür begeistern. Es gibt den gewissen Pep, oft auch Provokation. Wer derart Auffälliges trägt, ist meist eine selbstbewusste Frau.
Was gefällt Ihnen an Frauen?
Eine Frau muss nicht die beste Figur haben, dafür aber Ausstrahlung und vor allem Stil.
Redaktion: Katarina Vehmas-Cherabon










