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Oscarhelden auf neuen Wegen: Ruzowitzky und Markovics versuchen sich an einer Oper

  • Im April feiert "Der Freischütz" in Wien Premiere
  • Der FIRST-Talk mit den beiden Austro-Filmgrößen

Das oscarprämierte Dreamteam feiert im April mit der Oper „Der Freischütz“ in Wien Premiere. Das Doppelinterview.

Wahre Stars müssen sich nicht durch Imponiergehabe oder exaltiertes Auftreten hervortun, sondern sind freundlich, zuvorkommend und beinahe peinlich berührt von dem Aufsehen, das um sie gemacht wird. Auf Regiestar Stefan Ruzowitzky und Ausnahmeschauspieler Karl Markovics trifft das hundertprozentig zu. Selten begegnet man Menschen, speziell im Kunst- und Kultursektor, die derart viel erreicht haben und dennoch so allürenfrei geblieben sind.

Zwei Jahre ist es nun her, dass Österreich, dank des Auslandsoscars für Die Fälscher, lautstark „Wir sind Oscar!“ skandierte und im nationalen Freudentaumel versank. Für Stefan Ruzowitzky, den Regisseur des Filmes, bedeutete der Gewinn der kleinen goldenen Statuette, dass er über Nacht berühmt wurde. Bis heute hat die kollektive Verehrung nicht nachgelassen, und jeder will ein „enger“ Freund des Preisgekrönten sein. Ein wirklicher Freund des 48-Jährigen ist Karl Markovics, der mit seiner intensiven Darstellung des Geldfälschers Sorowitsch großen Anteil am Erfolg hatte. Nun arbeiten die beiden Vollblutkünstler wieder miteinander, wenn auch auf ungewohntem Terrain. Stefan Ruzowitzky versucht sich zum ersten Mal als Opernregisseur und wird sein Debüt im Theater an der Wien geben. Dort inszeniert er Carl Maria von Webers romantische Oper Der Freischütz, die am 19. April Premiere feiert. Die Geschichte des 1821 entstandenen Werkes handelt von Max, der, um seine geliebte Agathe zu bekommen, eine Prüfung ablegen muss. Im Irrglauben, dieser Aufgabe nicht gewachsen zu sein, wendet sich Max dunklen Mächten zu und setzt so sein und Agathes Leben aufs Spiel. Karl Markovics verkörpert in diesem Juwel des Musiktheaters die Sprechrolle des Samiel, einer Teufelsgestalt.

So sehr Markovics seinen Beruf auch liebt, das Wichtigste in seinem Leben ist und bleibt aber die Familie, sein „lebensnotwendiger Rückzugsort“. Den hat er bei Ehefrau Stephanie Taussig und den beiden Adoptivkindern Louis und Leonie gefunden. Und wenn der 46-Jährige über seine Frau sagt: „Niemand kennt mich so gut wie sie, und die Liebe zu ihr ist für mich genauso überlebenswichtig wie die Atemluft“, glaubt man ihm das aufs Wort. Auch für Stefan Ruzowitzky stellen seine Frau Birgit Sturm und die zwei gemeinsamen Töchter eine unverzichtbare Kraft- und Inspirationsquelle dar. FIRST traf Stefan Ruzowitzky und Karl Markovics zum Talk in der Residenz Zögernitz, der zurzeit angesagtesten Eventlocation Wiens, und sprach mit ihnen über ihr neues gemeinsames Projekt und Privates.

LESEN Sie das Interview in FIRST 03/2010!

1.3.2010 14:43
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